Schnuppertrailen

Obwohl es heute doch arg kalt war und sich die ersten wirklichen Schneeflocken dieses Winters auch nach Niedersachsen verirrten, haben Baloo und ich an einem Schnuppertrailen der K9 Suchhunde Hannover-Harz in Hildesheim teilgenommen. Bilder gibt es dieses mal leider keine, aber es war super informativ und wir haben viel gelernt.

Das größte Aha-Erlebnis war das zügige und wirklich sinnvolle Aufwickeln einer 7,5 m langen Schleppleine (in unserem Fall aus Leder). Bisher habe ich mich immer gescheut, mit einer Schleppleine zu arbeiten, da sich sowohl Baloo als auch ich darin verhedderten. Und man nimmt sie doch immer verknotet und verwickelt aus der Tasche. Geht Euch das nicht auch so? Also allein dafür hat sich das Frieren schon gelohnt.

Wir wurden u.a. ausführlich in die Geschichte des Trailens eingeführt, über das richtige Geschirr für den entsprechenden Einsatz informiert und es wurden die unterschiedlichen Arten von Leinen erörtert. An praktischen Übungen konnte ich mich davon überzeugen, wie gut eine richtige Lederleine in der Hand liegt und auch bei einem ordentlich Anzug durch Baloo keine Schäden in der Hand hinterlässt. Selbst eine ordentliche Leinenführung will gelernt sein. Man glaubt gar nicht, wie ungeschickt man sich dabei anstellt, wenn man mal darauf achtet.

Jeder Hund reagiert anders auf eine Spur, aber alle Hunde haben es heute super gemacht. Und jetzt kommt der Clou, wir waren in der Doodle-Übermacht! Es war Zufall, aber super schön.

Jetzt müssen wir uns nur noch entscheiden, ob wir diesen Weg der Hundenasenarbeit und damit der Auslastung für Baloo weitergehen, da es doch sehr zeitintensiv ist. Aber Baloo hatte sehr viel Spaß und er hat es richtig gut gemacht, obwohl Frauchen viel zu aufgeregt war. Ich war so stolz auf ihn.

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3 thoughts on “Schnuppertrailen

  1. Hey Katja,
    durch deinen Beitrag bei den DogBloggern sind wir hierher gelangt.
    Das klingt nach einem ergiebigen Samstag für euch. Es ist immer spannend, mit Hund etwas Neues auszuprobieren. Interessant auch für uns, weil ich auch schon mit dem Gedanken gespielt habe, mit Abra das Mantrailing zu testen. (Was leider nicht so sinnig wäre, da sie bereits Lektionen der Drogenspürhundeausbildung und ZOS angefangen hat, das wäre wohl zuviel Ähnliches für einen Junghund.)
    Berichtet doch mal weiter, wenn ihr dabeibleibt.
    Liebe Grüße und ein schönes Wochenende,
    Mara und Abra

  2. Das hört sich nach einem tollen Tag an 🙂 Lilly liebt es Spuren zu suchen. Da Lilly fremden Menschen gegenüber aber nicht sonderlich aufgeschlossen ist, kommt Mantrailing für uns leider nicht in Frage. Dafür haben wir mit dem Eigentrail angefangen oder ich lege ihr ab und zu mal eine Fährte 🙂

    Ich bin gespannt, wie es bei euch weitergeht und finde es toll, dass ihr schon bei der Schnupperstunde so viel für euch mitnehmen konntet 🙂

    Liebste Grüße

    • Gerade wenn der Hund fremden Menschen gegenüber sehr ängstlich oder mißtrauisch ist – kann Mantrailing da eine menge helfen.
      Da der Hund dort in einer Suche ist und sich nicht auf den fremden Mensch konzentriert.

      Wir lieben Mantrailing und haben damit schon einige Ängste bei Pippa überwunden 🙂

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