Sommer im Frühling und ein kleiner Nervenzusammenbruch

Da Frauchen keine geregelten Arbeitszeiten von Montag bis Freitag hat, verlagert sich unser Wochenende auch manchmal auf andere Tage. Und so konnten wir gestern und heute das tolle Sommerwetter genießen.

Gestern hatte Baloo Besuch von seiner Doubledoodlefreundin Amie. Gemeinsam haben sie den Hundeplatz in Langenhagen unsicher gemacht. Spontan kam auch noch Amies Elo-Kumpel Anuki dazu. Ein wirklich hübsches Kerlchen mit ordentlich Power im Popo.

Und weil das Wetter heute so schön war, haben wir gleich wieder einen Ausflug unternommen, der allerdings mit einen kleinen Nervenzusammenbruch meinerseits endete.

Wir hatten kein Spielzeug mit, und so musste ein Stöckchen als Ersatz herhalten. Aber leider haben wir nicht damit gerechnet, dass dieser Stock sich mit Wasser vollsaugt und nach einigen Malen leider im Wasser unterging. Baloo hat den Charakter, ein heißgeliebtes Spielzeug niemals zurückzulassen. Und so kam er nicht mehr aus dem ziemlich kalten Wasser und schwamm immer größere Kreise, um  den Stock wiederzufinden. Alles rufen und schreien half nicht. Auch das Werfen neuer Stöckchen konnte ihn nicht dazu überreden, aus dem Wasser zu kommen. Sogar mein Weglaufen vom See hat ihn nur kurz aus dem Wasser getrieben. Als er mich sah, lief er sofort wieder zurück und schwamm wieder raus.

Nach ca. 10 Minuten im Wasser war er dann ziemlich entkräftet und vermutlich unterkühlt, so das er nahe an das Ufer kam und ich ihn, selbst inzwischen im Wasser, am „Kragen“ packen konnte. Sogar dann verließ er das Wasser nur unter Protest.

Die nächsten Male wird Baloo vermutlich nur noch mit Schleppleine baden gehen… Diese Angst, seinem Hund beim Ertrinken zusehen zu müssen, wird mich noch eine Weile begleiten.

Wer kennt sich denn mit Hunden aus und kann mir sagen, ob der Instikt Hunde immer ans Ufer zurückkommen lässt? Oder wäre er einfach so lange geschwommen, bis ihn die Kräfte verlassen hätten?

Morgen startet für uns dann die Arbeitswoche. Habt alle  Spaß und passt auf Eure Fellnasen auf! 🙂

One thought on “Sommer im Frühling und ein kleiner Nervenzusammenbruch

  1. Also ob der Instinkt, zum Ufer zurückzukehren, beim Hund vorhanden ist, kann ich dir nicht 100 % beantworten. Aber das Problem, welches du geschildert hast, kenne ich nur zu gut.
    Meine Hündin ist ebenfalls eine Wasserratte und Balljunkie zugleich, das Baden in der Elbe macht ihr so unglaublich Spaß, dass ich natürlich so oft wie möglich mit ihr dahin fahre. Problem: sie liebt das Schwimmen so sehr, dass sie einfach geradeaus drauflos „paddelt“… beim fließend Gewässer mit extremer Strömung absolut fatal. Seit uns beim Werfen eines schwimmfähigen Balls, dieser unerwartet schnell abgetrieben ist und Ella einfach hinterher ruderte, kann ich dir zwar sagen, dass sie sich ab einen gewissen Punkt im Wasser umdrehte und zurück ans Ufer wollte, aber … wie beim Menschen… wenn dann die Kräfte nachlassen, geht der Kopf öfter unter Wasser als man ahnen kann und dann ist es eigentlich nur noch eine Frage der Zeit bzw Panik.

    Konsequenz:
    Wir werfen nur noch am Land/Strand Bälle und Frisbees, und Ella hat eine schwimmfähige Leine aus dem Segelsport am Geschirr. So vermeide ich, dass sich ihre Beine unter Wasser in der Schleppleine verfangen, denn die normalen (v.a. auch Biothanen) Schleppleinen gehen unter.

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